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Buchhaltungssoftware wechseln: so gelingt der Umzug in der Schweiz

Mast

Der Wechsel der Buchhaltungssoftware macht vielen etwas Angst, und das ist verständlich: Darin stecken die Zahlen des Unternehmens. Gut vorbereitet ist eine Migration aber ein beherrschbares Projekt, kein Sprung ins Leere. So gehen Sie es in der Schweiz an, Schritt für Schritt.

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Am saubersten ist der Jahresabschluss: Das alte Tool endet mit einer abgeschlossenen Bilanz, das neue beginnt mit klaren Eröffnungssalden, und der Vergleich zwischen beiden bleibt einfach. Sonst bildet auch ein Quartals- oder MWST-Periodenende eine klare Grenze.

Lassen Sie aber nicht den Kalender allein entscheiden. Wenn das aktuelle Tool Sie jede Woche Stunden kostet, ist acht Monate auf den nächsten Abschluss zu warten oft teurer als ein Wechsel unter dem Jahr.

Inventar machen: Was kommt mit?

Eine gelungene Migration beginnt mit einer Liste. In der Praxis gibt es fünf Datenfamilien zu bedenken:

  • Der Kontenplan: den eigenen mitnehmen, oder den Wechsel nutzen, um auf den KMU-Standardkontenplan umzustellen.
  • Die Eröffnungssalden: die Startbilanz im neuen Tool, vom Treuhänder zu bestätigen.
  • Die offenen Posten: nicht beglichene Kunden- und Lieferantenrechnungen, damit Zahlungsein- und -ausgänge ohne Lücke weiterlaufen.
  • Die Stammdaten: Kunden, Lieferanten, Produkte, alles, was die tägliche Fakturierung trägt.
  • Die Dokumente: Verträge, Belege und Unterlagen, die Sie griffbereit brauchen.

Nicht alles ist Pflicht. Manche Unternehmen starten bewusst schlank, andere wollen die volle Historie. Beides geht; wichtig ist, es bewusst zu entscheiden statt es hinterher zu entdecken.

Die Zehnjahresregel

Das Obligationenrecht verlangt, Geschäftsbücher und Buchungsbelege zehn Jahre aufzubewahren. Konkret heisst das: Kündigen Sie das alte Tool nicht, bevor dieser Zugriff gesichert ist. Exportieren Sie Journale, Jahresrechnungen und Belege, oder klären Sie, ob der alte Anbieter einen Archivzugang bietet. Es ist der Punkt, den man am meisten bereut, wenn er vergessen ging, und er ist an einem Nachmittag erledigt.

Den Treuhänder früh einbeziehen

Ihr Treuhänder hat vermutlich schon Dutzende Migrationen begleitet. Holen Sie ihn vor dem Umstieg dazu, nicht danach: Bestätigung der Eröffnungssalden, Behandlung der laufenden MWST, Zeitplan der Übernahme. Arbeitet Ihr neues Tool ihm direkt in Ihren Büchern zu, geschieht die Kontrolle laufend statt am Ende in einem Block.

Sauber umstellen

Am Tag X besteht das Rezept aus drei Punkten: ein klarer Stichtag, den das Team kennt; eine kurze Phase, in der Sie prüfen, dass Zahlungen und Rechnungen korrekt aus dem neuen Tool laufen; und ein Kontrollpunkt mit dem Treuhänder nach dem ersten Monat. Wer vorsichtig ist, behält das alte Tool einen vollen Zyklus lang lesend offen; nicht zum Arbeiten, nur zum Vergleichen.

Wie es bei Mast abläuft

Wir wollten, dass die Migration ein Gespräch ist, keine Prüfung: Ihre Daten kommen mit, und unser Team unterstützt Sie bei jedem Schritt der Übernahme. Wie viel Historie übernommen wird, entscheiden Sie gemeinsam mit uns, und Ihr Treuhänder kann vom ersten Tag an direkt in Ihren Büchern arbeiten. Wie die Ankunft aussieht, zeigt unsere Buchhaltungssoftware für die Schweiz.

Möchten Sie es konkret besprechen, mit Ihrer Ausgangslage? Buchen Sie eine Demo oder schreiben Sie uns.

Häufige Fragen

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Wechsel der Buchhaltungssoftware?

Am saubersten ist der Jahresabschluss: Sie starten mit klaren Eröffnungssalden. Ein Wechsel unter dem Jahr ist ebenfalls gut machbar; der richtige Zeitpunkt ist vor allem der, an dem Ihr aktuelles Tool Sie mehr bremst als unterstützt.

Was passiert mit meinen alten Daten?

Das Schweizer Recht verlangt, Geschäftsbücher und Belege zehn Jahre aufzubewahren. Exportieren oder archivieren Sie vor der Kündigung des alten Tools, was Sie brauchen werden, und klären Sie, wie Sie während dieser Zeit darauf zugreifen können.

Kommt mein Verlauf mit?

Bei Mast ja: Ihre Daten kommen mit, und unser Team unterstützt Sie bei der Übernahme. Wie viel Historie übernommen wird, entscheiden wir gemeinsam, nach Ihrem Bedarf und Ihrer Ausgangslage.